Hier finden Sie unsere Chorauftritte und -Konzerte im Rückblick
Das Festo Jahrhundert in Musik 2025

Mit zwei Konzerten der Superlative feierten die drei Musik-Betriebssportgruppen das 100-jährige Jubiläum von Festo und begeisterten im November die Gäste im zweimal ausverkauften Neckar Forum am 19. und 20. November. Klänge aus einem ganzen Jahrhundert sowie Meilensteine der Unternehmens- und Musikgeschichte sorgten für Gänsehautmomente und ließen die Festo Familie zusammenkommen – mit großer Festo All Stars Band, vollem Festo AirOrchestra und vielstimmigen Festo AirVoices.
Von den Comedian Harmonists, die zeitgleich mit Festo gegründet wurden, über Jazz-Standards und Rock’n’Roll-Klassiker bis hin zu unvergesslichen ABBA-Melodien und emotionalen Rock-Balladen war alles dabei. Dem Auftritt ging eine monatelange Vorbereitungszeit mit viel Engagement voraus: In unzähligen Proben und einem intensiven gemeinsamen Wochenende wuchsen die Musikerinnen und Musiker zu einem beeindruckenden Klangkörper zusammen.
Zum Auftakt begrüßte Dr. Ulrich Stoll die Gäste und zeigte sich begeistert vom großen Zuspruch: „So wird die Festo Familie auch in der Freizeit sichtbar – vereint durch die gemeinsame Leidenschaft für Musik.“ Charmant führten er und Joachim Bischof durch das Programm und verbanden die musikalischen Epochen gekonnt mit den wichtigsten Eckdaten der Festo Geschichte.
Besonders im zweiten Teil hielt es viele Gäste nicht mehr auf den Sitzen, als bei Hymnen wie „Eye of the Tiger“ und „Don’t Stop Believin’“ der ganze Saal mitsang und feierte. Epische Medleys aus „Herr der Ringe“ und Hits wie „Rolling in the Deep“ bildeten zusammen mit dem „echten UFO“ zu Major Tom den emotionalen Höhepunkt. Mit „Tage wie diese“ und „Simply the Best“ schlug das Konzert schließlich den Bogen zur Erfolgsgeschichte von Festo. Drei Zugaben und minutenlanger, stehender Applaus krönten zwei unvergessliche Abende.





Überraschungskonzert für Dr. h.c. Kurt Stoll 2024

Zum Start ins Jubiläumsjahr von Festo überraschten die Festo AirVoices am 19. Dezember 2024 Herrn Dr. h.c. Kurt Stoll mit einem Konzert in der Kirche in Pieterlen (Schweiz).
„Das Konzert in Pieterlen ist ein Weihnachtsgeschenk für meinen Mann. Alle haben spontan mitgemacht“, freute sich seine Ehefrau Barbara Stoll.
Tatsächlich wurde das Chor-Konzert erst vier Wochen im Voraus geplant. Neben den Familienmitgliedern von Kurt Stoll kam auch die gesamte Belegschaft der Festo Microtechnology AG in den Genuss der weihnachtlichen Chor-Klänge.
In einem einstündigen Konzert begeisterten die AirVoices mit verschiedenen Stücken vom 16. Jahrhundert bis zu modernen Pop-Balladen
„So eine schöne Überraschung, und ich habe wirklich nichts geahnt“, freute sich Kurt Stoll über das wunderbare Konzert des Festo Chors.
Adventskonzert 2024 – Lichterzauber

Mit zwei Konzerten in der Adventszeit begeisterten die Festo AirVoices die Besucher in der Klosterkirche Denkendorf. Klänge aus 400 Jahren sorgten für die richtige Einstimmung auf die kommenden Festtage – mit vielen Stimmlagen, am Klavier und beim Dirigieren.
Von anspruchsvollen achtstimmigen Motetten von Mendelssohn und Bruckner über rhythmisch komplexe Werke früherer Epochen bis hin zu Songs der Kings Singers und modernen Pop-Balladen war alles dabei. Selbst Body-Percussion gerhörte dazu, was unter Leitung von Sandra Labeau einige Zusatzproben erforderte. Zum ersten Mal musizierte Ulrike Brand an der Violine mit dem Chor: Ihr sonorer und warmer Ton begeisterte bei „Carry the light“ und später bei den „Guten Mächten“. Einfühlsam und virtuos begleitete Karin Sachs mit ihren anspruchsvollen Klavierpartien die Chorsänger.
Publikum singt mit
„Mitreißend war, wie das begeisterte Publikum bei ,Tochter Zion‘, ,Jingle Bells‘ und ,Von guten Mächten wunderbar geborgen‘ selbst mitsang“, erklärte Antje Abraham, Leiterin der BSG-Sparte Festo AirVoices. Aus dem Chor traten solistisch hervor: Isabell Diez mit dem virtuosen „Rejoyce“ aus Händels Messias, Linda Porreca stimmungsvoll im Gospel „Shine your light“, Sandra Labeau und Thomas Dangel in der Oberstimme bei „Little town of Bethlehem“ und Thomas Dangel noch einmal bei dem effektvollen „I heard the bells on Christmas Day“, das mit Ulrike Brand an der Violine und dem Background-Chor ein besonderes Colorit erhielt.
Klangvielfalt der menschlichen Stimme
Auch Chorleiter Eberhard Klotz ließ seinen Bass im Rezitativ und in der Arie „Das Volk, das da wandelt im Dunkel“ wohltönend erklingen. In allen Stimmen, sowohl im Chor als auch bei den solistischen Beiträgen, war zu spüren, dass sich Gesangsunterricht und regelmäßig Stimmbildung im Laufe der Jahre auszahlen. „Man entdeckt immer mehr Möglichkeiten der eigenen Stimme und kann sich eine neue, anspruchsvolle musikalische Welt erschließen“, sagte Eberhard Klotz.
Momente von Licht und Ton
„In einer Welt voller Dissonanzen sind das Licht und die Musik der Weihnacht immer wieder besondere Momente zum Innehalten, Auftanken und Kraft schöpfen“, so Antje Abraham. Viele Kerzen und farbige LED-Beleuchtung unter der technischen Leitung von Johannes Stahl sorgten für einen wahren Lichter- und Klangzauber.
AirVoices in Litauen 2024

Die AirVoices, der Chor von Festo, reiste auf eigene Initiative vom 8. bis 12. Mai zur Festo Niederlassung nach Litauen und gab vor ca. 400 Zuhörern ein vielbejubeltes Rock-Pop-Film-Konzert an der VDU-Universität Kaunas. Festo Litauen organisierte hierzu eine Art Familientag.
Eingeladen waren Kunden, Mitarbeitende und deren Familien. Passend zu den rund 70 Jahren in der Automatisierungstechnik wählte der Chor 70 Jahre Rock/Pop und Filmmusik aus. So umfasste das Programm auch Songs von den Beach Boys und Beatles. Mit Filmmusik aus „Herr der Ringe“ und „Titanic“ sowie einer Zugabe „Over the Rainbow“ schloss ein kurzweiliger Abend mit Standing Ovations ab.

Nachmittags teilte Chorleiter Eberhard Klotz noch Einblicke in das Festo Geschäftsfeld der Digitalisierung und KI: Rund 100 Zuhörer nutzen die Gelegenheit, mehr über dieses noch sehr junge Thema aus erster Hand zu erfahren und welche Erfolge Festo hier bereits erzielen konnte.
Mit einigen Zwischenstopps an bekannten Sehenswürdigkeiten, erreichte der Chor bei Sonnenschein die Hauptstadt Vilnius. Dort folgte ein weiterer Auftritt in der voll besuchten Messe der St. Bernhardiner-Kirche, in der ein geistliches Programm mit Motetten von Bruckner, Rheinberger, Pierre de la Rue und John Rutter gegeben wurde.
Dazwischen war Zeit für weitere Besichtigungen und Zeit für Begegnungen mit den Festo Kolleginnen und Kollegen. Der Chor war begeistert von einem sehenswerten Land, das kaum einer kannte. So zeigte sich einmal mehr, dass Festo eine große Familie darstellt und als Arbeitgeber viel bietet.
Die Reise hat uns wieder einmal bestätigt: Musik verbindet – auch verschiedene Festo Landesgesellschaften.
Leidenschaft in Concert: Rock meets Pop and Movie Stars 2023

Konzert in der Osterfeldhalle am 19. Oktober
Passend zum musikalischen Auftakt mit Liedern der Beach Boys wurden die Gäste in der Osterfeldhalle in gelbes Sonnenlicht gehüllt und durch Surfbrett und allerlei Gitarren begrüßt. Beim fetzigen „Barbara Ann“ begrüßten die Chorherren allein das Publikum, während die Damen von hinten singend durch den Saal einliefen– da kam gleich Stimmung auf. Weiße Schlaghosen und farbige Shirts ließen schnell in die 70iger eintauchen.
Während das Bühnenlicht auf Orange wechselte und der Chor einen schwarzen Blazer überzog, moderierte und kommentierte Joachim Bischof die ersten beiden Auftritte: In gewohnt bester Entertainer-Manier lernte das Publikum etwas über die Entstehung der Stücke, die Bands oder einfach die Zeit der 70iger.
Karin Sachs am Klavier war dem Chor eine große sowie gefühlvolle Stütze und David Clemens gab am Cajon ein solides rhythmisches Fundament. Im Publikum hörte man manche Stimme die bekannten Melodien und Pop-Klassiker mitsingen oder summen.
Mit leichtem rosa Licht traten nach kurzer Moderation zwei Solisten auf: Linda Porreca und Thomas Dangel stellten sich dem berühmten Duett „Vivo per lei“ von Andrea Bocelli.
Der Abend bot noch viele Highlights. Dem Chor gelangen viele emotionale Momente. Die letzten Stücke waren den Movie Stars gewidmet: Tiefblau erstrahlte die Bühne, und mit den drei ruhigen und teils tiefgründigen Balladen „Moon River“, dem Liebesthema aus „Titanic“ und „May it be“ aus „Herr der Ringe“ verklang ein kurzweiliger Abend, der vom begeisterten Publikum mit großem Applaus verabschiedet wurde.
Konzert im Münster St. Paul am 12. November
Unter dem Titel „Klangzauber“ hatte „Wildwasser Esslingen e. V.“ zum zweiten Konzert in das Esslinger Münster St. Paul eingeladen. Die würdige frühere Dominikanerkirche bot einen schönen Rahmen und eine sehr gute Akustik. Im sehr gut besuchten Konzert ging das Publikum begeistert mit und sang auch einige Stücke selbst. Auch hier zeigten die AirVoices eine hohe Klangkultur, vielfältige Stilmittel, szenischen Witz und hörenswerten Chorklang. Die Spenden der Gäste betrugen 2.300 Euro, die vom Chor an den Verein für seine wichtige Arbeit übergeben werden konnten.
Jubiläumskonzert Elias 2022

Zum zehnjährigen Bestehen 2016 hatten die AirVoices bereits ein monumentales barockes Chorwerk gemeistert: Georg Friedrich Händels „Der Messias“. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums nahmen sich die engagierten Sängerinnen und Sänger des Festo Chors nun gemeinsam mit dem Geislinger Singkreis ein weiteres herausforderndes Oratorium vor, diesmal aus der Romantik: Felix Mendelssohn Bartholdy´s Oratorium „Elias“ – eines seiner bekanntesten und berühmtesten Werke.
Die Geschichte um den alttestamentarischen Propheten Elias könnte aktueller nicht sein. Elias lebt in einer von Krieg, Konflikten, Fanatismus und Wasserknappheit überschatteten Zeit um 900 vor Christus. Mendelssohn hat dieses eindrucksvolle Werk für starke, volle Chöre – zu seiner Zeit mit weit über 100 Sängern – Solisten und großes Orchester komponiert. Ähnlich wie die Programmmusik im 19. Jahrhundert, versucht die Musik des Oratoriums die Handlung musikalisch in intensiven farbigen Klangbildern nachzuzeichnen. In einem Wechsel aus dramatischen und lyrischen Szenen sorgt der Komponist an vielen Stellen für Gänsehaut.
„Die Musik illustriert und kommentiert die Handlung. Man kann sie anhören wie Filmmusik, auch dann, wenn man selbst kein „Klassik-Fan“ ist. Man hört sozusagen Filmmusik von 1848“, erläutert Chorleiter Eberhard Klotz, dem die Begeisterung anzumerken ist.